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Preis

Was kostet eine Leuchtreklame? Die Preisfaktoren

Was eine Leuchtreklame kostet, hängt von Bauart, Größe, Montage und Genehmigung ab. Wir erklären jeden Kostenblock, damit du Angebote vergleichen kannst.

Stand: · Werkstatt-Team der yes.oui.si - design & technik GmbH, Gladbeck

Monteur auf einem Gerüst bringt ein rundes, grün leuchtendes Leuchtschild an einer Ziegelfassade an

Das Wichtigste in Kürze

Kurze Antwort: Der Preis einer Leuchtreklame setzt sich aus Bauart, Größe, Material, Montagesituation und Elektroanschluss zusammen. Ein einfacher Leuchtkasten liegt deutlich unter einzeln gefertigten Profilbuchstaben. Dazu kommen einmalig Genehmigung und Statik sowie laufend Strom und Wartung.

Die Bauart entscheidet am stärksten über den Preis

Der größte Preisunterschied liegt nicht in der Größe, sondern in der Bauart. Ein Leuchtkasten ist ein geschlossener Korpus mit einer bedruckten oder gefrästen Front. Er wird als ein Teil gefertigt und als ein Teil montiert. Profilbuchstaben dagegen sind einzeln gefertigte Körper, jeder mit eigener Rückwand, eigener Beleuchtung und eigener Befestigung.

Bei einem Schriftzug mit zehn Buchstaben bedeutet das zehnmal Fertigung, zehnmal Verkabelung und zehnmal exaktes Ausrichten an der Fassade. Deshalb kostet die gleiche Schriftbreite als Profilbuchstaben ein Vielfaches des Leuchtkastens. Dafür sieht sie hochwertiger aus, weil die Fassade zwischen den Buchstaben sichtbar bleibt.

Senkrechtes Leuchtschild als Ausleger an einer Hausecke

Diese Kostenblöcke stecken in jedem Angebot

Ein seriöses Angebot für Leuchtwerbung besteht aus mehreren Positionen, die unabhängig voneinander schwanken. Wenn du Angebote vergleichst, achte darauf, dass überall dieselben Positionen enthalten sind. Häufig fehlt bei sehr günstigen Angeboten die Montage oder der Elektroanschluss.

  • Fertigung des Korpus oder der einzelnen Buchstaben, abhängig von Größe und Material
  • LED-Technik und Betriebsgeräte, gestaffelt nach Leuchtfläche und Helligkeit
  • Montagematerial und Befestigungssystem, passend zum Untergrund
  • Montage vor Ort, bei größerer Höhe zuzüglich Hubsteiger
  • Elektrischer Anschluss an eine vorhandene Zuleitung
  • Unterlagen für die Genehmigung, bei großen Anlagen zusätzlich ein statischer Nachweis

Laufende Kosten: Strom und Wartung realistisch einschätzen

Moderne LED-Anlagen verbrauchen wenig. Eine typische Ladenanlage liegt im Bereich einer hellen Zimmerlampe, und mit Zeitschaltuhr oder Dämmerungsschalter lässt sich die Brenndauer weiter begrenzen. Gegenüber alten Neonanlagen ist der Unterschied deutlich, weshalb sich eine Umrüstung bei durchgehendem Betrieb oft schon nach wenigen Jahren rechnet.

Bei der Wartung gilt: Die LED-Module halten in der Regel länger als die Betriebsgeräte. Wenn eine Anlage nach Jahren flackert oder teilweise dunkel bleibt, liegt es meist am Vorschaltgerät, das sich einzeln tauschen lässt. Ein kompletter Neubau ist selten nötig, und genau das prüfen wir zuerst.

Monteur verkabelt LED-Module in einem geöffneten Leuchtkasten

Warum sich ein Vor-Ort-Termin vor dem Angebot lohnt

Bei Leuchtwerbung entscheidet die Montagesituation über einen erheblichen Teil des Preises. Wie hoch hängt die Anlage? Ist der Untergrund tragfähig oder handelt es sich um ein Wärmedämmverbundsystem, bei dem die Last in die Wand dahinter geleitet werden muss? Gibt es bereits eine Zuleitung oder muss der Elektriker ran?

Diese Fragen lassen sich per Mail kaum beantworten, deshalb schauen wir uns die Fassade an, bevor wir kalkulieren. Der Termin kostet nichts und verhindert, dass im Angebot Positionen auftauchen, die vorher niemand auf dem Schirm hatte.

Häufige Fragen zu diesem Thema

  • In der Regel ja, weil er als ein Bauteil gefertigt und montiert wird. Profilbuchstaben bedeuten Einzelfertigung, Einzelverkabelung und exaktes Ausrichten jedes Buchstabens. Optisch wirken sie dafür hochwertiger.

  • Deutlich weniger, als die meisten erwarten. Eine typische Ladenanlage bewegt sich im Bereich einer hellen Zimmerlampe. Mit Zeitschaltuhr oder Dämmerungsschalter lässt sich die Brenndauer und damit der Verbrauch weiter senken.

  • Die Gebühren der Behörde trägt der Auftraggeber, ebenso die Antragstellung selbst. Wir liefern die technischen Unterlagen, Zeichnungen und Maße, die für den Antrag gebraucht werden, und weisen den Aufwand transparent aus.